7. Februar 2013
Erotik ist Teil des alltäglichen Lebens.
So begründet der Chefredakteur des estnischen Stadtsenders "Tallinna TV" die Entscheidung, nicht auf erotische Filmszenen verzichten zu wollen. Der überwiegend aus Steuergeldern finanzierte Sender war wegen seines erotischen Programms in die Kritik geraten. Der Oberbürgermeister Tallinns erklärte, man habe bewusst auf Beschränkungen verzichtet. Zum Einen gebe es keine objektiven Kriterien, um Sex-Inhalte zu definieren, zum Anderen herrsche viel mehr Toleranz dafür als noch vor 20 Jahren.
Ein Zugeständnis macht der kommunale Sender aber an die Tallinner Sittenwächter: Man will sich nicht mit Alkoholwerbung finanzieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)