7. Februar 2013
Steigen Alkoholpreise um mindestens zehn Prozent, gibt es deutlich weniger Alkohol-Tote.
So lautet das Fazit kanadischer Sucht-Forscher in der Fachzeitschrift Addiction. Die Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen steigenden Alkoholpreisen und Alkoholtoten zwischen 2002 und 2009 in der Provinz British Columbia untersucht. In dieser Zeit wurde der Preis für Alkohol staatlich angehoben.
Das Ergebnis: Stieg der Preis um zehn Prozent, starben rund ein Drittel weniger Menschen an Alkohol als zuvor. Gezählt wurden dabei akute oder chronische Krankheiten, die direkt auf Alkohol zurückgeführt werden konnten. Aber auch die Gelegenheit zum Kauf spielt offenbar eine Rolle: Eröffneten zehn Prozent mehr Spirituosen-Geschäfte, verzeichneten die Wissenschaftler zwei Prozent mehr Alkoholtote.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)