7. Februar 2013
Straßen ohne Ampeln - daran forschen Wissenschaftler der Carnegie Mellon University aus Pittsburgh.
Laut dem "Innovations-Report" wollen sie den Straßenverkehr mit virtuellen Ampeln optimieren, die in jedem einzelnen Fahrzeug eingebaut werden. So könnten konventionelle Ampeln ersetzt werden.
Das Programm wird schon in Portugal in der Stadt Porto getestet. Standort und Geschwindigkeit werden über kleine Computer von Fahrzeug zu Fahrzeug weitergegeben. Auf der Windschutzscheibe erscheint in Kreuzungsnähe dann ein rotes oder grünes Licht zur Weiterfahrt.
Die US-amerikanischen Wissenschaftler schätzen, dass der Verkehrsfluss zu Stoßzeiten um bis zu 60 Prozent verbessert werden könnte. Außerdem sorge das System für mehr Sicherheit und Lebensqualität.
Allerdings müssten die virtuellen Ampeln technisch noch nachgebessert werden. Auch die finanzielle Umsetzung für die virtuelle Verkehrssteuerung ist bisher nicht geklärt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)