8. Februar 2013
Island könnte zur grünen Batterie Europas werden.
Über entsprechende Pläne auf der Insel berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Der Leiter des nationalen Innovationszentrums Thorsteinn Sigfusson will demnach den Reichtum Islands an erneuerbaren Energien ins Ausland verkaufen. Mit einem 700-Megawatt-Unterseekabel nach Schottland könne man sauberen Strom ins europäische Netz speisen. Unterstützung erhält Sigfusson laut "FAZ" vom größten Energiekonzern der Insel.
Laut dem Bericht werden Islands Wohnungen schon jetzt fast komplett mit Erdwärme beheizt - Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die Insel liegt auf der Nahtstelle von zwei Kontinentalplatten, sodass es zahlreiche heiße Quellen und Geothermiefelder gibt. Ein Geologe warnt allerdings in der Zeitung, dass sich die Felder wegen zu schneller Ausbeutung schon jetzt abkühlen und bald eine Pause brauchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)