8. Februar 2013

Forscher hoffen auf leichtere Darmkrebsvorsorge

Darmkrebsvorsorge hat für viele Menschen einen Haken - eine unangenehme Darmspiegelung.

Nach Ansicht von Forschern des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik könnte in Zukunft auch eine Blutprobe ausreichen. Sie haben bei Mäusen mit Darmkrebs ein Muster von Gen-Veränderungen identifiziert, die schuld am Krebs sind. Dieses Muster fanden sie auch bei Menschen mit Darmkrebs.

Bislang habe man beim Menschen nicht herausfinden können, welche genetischen Veränderungen Darmkrebs ausgelöst hätten. Die Tumore würden nämlich in der Regel erst mehrere Jahre nach ihrer Entstehung entdeckt. In der Zwischenzeit hätten sich die Krebszellen bereits so oft genetisch verändert, dass die ursprüngliche Mutation nicht mehr festzustellen sei. Bei den Mäusen sei das dagegen sehr einfach gewesen.

Das Muster der Mäuse könne nun als Marker für Darmkrebs beim Menschen dienen und damit die Früherkennung erleichtern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)