8. Februar 2013

Griechenland: WWF sieht große Verluste von Wald und anderen Naturgebieten

Die griechische Politik hat gerade andere Prioritäten als die Umwelt.

An Versäumnisse erinnert gerade die Naturschutzorganisation WWF. Sie beklagt große Verluste griechischen Walds und Buschlands. Durch landwirtschaftliche Ausbeutung und große Bauprojekte seien innerhalb von 20 Jahren hunderttausende Hektar verschwunden. Besonders betroffen sei die Region Attika um die Hauptstadt Athen. Dort seien in diesem Zeitraum große Flächen Wald gerodet worden. Der WWF sieht als Grund dafür fehlende Schutzpläne der Regierung und, dass bestehende Gesetze nicht angewendet werden. Außerdem sei es gängige Praxis, etwa nach Waldbränden die Fläche zu bebauen statt wiederaufzuforsten.

Erst vor kurzem hatte das griechische Umweltministerium gemeldet, dass die Luftverschmutzung im Land zunehme. Grund dafür sei, dass viele Griechen statt mit teurem Öl mit Holz heizten, um Geld zu sparen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)