8. Februar 2013
Im Internet gibt es praktisch alles umsonst - auch journalistische Texte. Dass jemand bereit ist, für Online-Lektüre bares Geld zu zahlen, konnte sich deshalb kaum jemand vorstellen - bisher.
Die New York Times Company scheint nun das Gegenteil zu beweisen. Die Zahl der Online-Abonnenten ist im letzten Quartal 2012 auf rund 640.000 angestiegen - ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Quartal davor.
Vor knapp zwei Jahren hatte der Konzern eine Bezahlsperre in sein Online-Angebot eingebaut. Bestimmte Artikel waren zwar weiterhin frei verfügbar, wer aber alles lesen wollte, musste bezahlen.
Laut der Unternehmensleitung ist die Zahl der Online-Abos entscheidend dafür verantwortlich, dass der Konzern zum ersten Mal in seiner Geschichte mehr Geld mit Lesern, als mit Erlösen aus Werbeanzeigen verdient.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)