8. Februar 2013
Auf diesem See kann man nie Schlittschuh fahren - auch nicht, wenn die Temperaturen unter minus 50 Grad fallen.
Der Don-Juan-See liegt in der Antarktis. Trotz niedriger Temperaturen bleibt das Gewässer flüssig. Der Grund: Sein rekordverdächtiger Salzgehalt.
Jetzt haben Forscher von der US-amerikanischen Brown University herausgefunden, woher das salzige Wasser eigentlich stammt. Denn es existieren keine Wasserzuläufe oder Verbindungen zum Grundwasser, die die Existenz erklären.
Das Ergebnis der Wissenschaftler: Der Boden am Ostende des Sees hat eine hohe Konzentration des Salzes Kalziumchlorid. Dieses Salz hat die Eigenschaft extrem viel Feuchtigkeit aus der Luft zu saugen. Dadurch entsteht am Boden ein stark salziger Schlamm, der dann regelmäßig in den See fließt.
Laut den Forschern könnte es ähnliche Phänomene auch auf dem Mars geben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)