11. Februar 2013
Es wächst zu viel Mais auf deutschen Feldern.
Dieser Ansicht ist das Bundesamt für Naturschutz und plädiert dafür, die Mais-Produktion zu deckeln. Die Präsidentin der Behörde, Beate Jessel, sagte in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", ein Mais-Anteil von mehr als 50 Prozent in vielen Anbauregionen sei nicht mehr vertretbar. Dort entstünden ökologische Wüsten.
Der Mais-Anbau wachse, weil die Pflanze verstärkt zur Energiegewinnung und als Tierfutter genutzt werde. Die oberste deutsche Naturschützerin ist deshalb der Ansicht, dass es neue Richtlinien sowohl in der EU-Agrarpolitik braucht, als auch im Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)