11. Februar 2013

Viren als Therapie gegen Krebs eingesetzt

Krebs wird meist mit Chemotherapie und Bestrahlung bekämpft.

Forscher aus Kalifornien haben festgestellt, dass auch genetisch veränderte Viren helfen können. Wie sie im Magazin "Nature Medicine" berichten, konnten sie damit das Leben von Leberkrebs-Patienten um einige Monate verlängern.

Die Wissenschaftler verabreichten 16 Versuchsteilnehmern vier Wochen lang hohe Dosen des veränderten Virus. Danach hätten die Patienten im Durchschnitt noch etwa 14 Monate gelebt. Die Patienten einer Vergleichsgruppe starben im Schnitt nach fast sieben Monaten.

Die eingeschleusten Viren hätten sich in den Krebszellen vermehrt und diese dann zerstört. Die Forscher sehen darin eine Möglichkeit, Krebs im fortgeschrittenen Stadium zu behandeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)