11. Februar 2013
Weltweit gibt es etwa 3.000 Regenwurmarten - jetzt sind noch zehn weitere dazugekommen.
Thailändische Forscher haben sie in ihrem Land entdeckt. Es handelt sich um Würmer der Gattung "Glyphidrilus", die halb an Land und halb im Wasser leben - zum Beispiel an Ufern von Bächen und auf Reisfeldern. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "ZooKeys" schreiben, sind die neu entdeckten Würmer jeweils in unterschiedlichen Wasserbecken heimisch. Sie haben aber alle ähnliche Charakteristika, die zeigen, dass sie verwandt sind: Sie graben zum Beispiel U-förmige Tunnel in die Erde und haben flügelartige Hautwölbungen am oberen Ende des Körpers. Wozu die da sind, wissen die Wissenschaftler noch nicht sicher. Eine Vermutung ist, dass die Tiere damit atmen, eine andere, dass sie die "Flügel" zur Kopulation brauchen.
Die Forscher glauben, dass die Regenwürmer eine wichtige Rolle beim Reisanbau spielen, weil sie die Felder auflockern. Sie warnen, dass der erhöhte Pestizid-Einsatz die Würmer und damit auch den Anbau gefährden könnte.
Zu der Studie geht es hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)