11. Februar 2013

Fahrrad ist für Betrunkene keine Alternative zum Auto

Betrunken Autofahren ist für die meisten ein Tabu.

Aber stattdessen mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren, ist auch keine Lösung. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer in Berlin mit. Deren Leiter Siegfried Brockmann sagte, Alkohol sei inzwischen eine der Hauptursachen für Unfälle, die von Radfahrern verursacht wurden. Die heutigen Radler seien schneller unterwegs als früher und änderten das auch unter Alkoholeinfluss nicht. So gefährdeten sie sich selbst und auch Fußgänger.

Brockmann weist außerdem darauf hin, dass Radfahrer schon bei geringen Alkoholmengen mit dem Strafgesetz in Konflikt kommen können. Schon ab 0,3 Promille gehe die Rechtssprechung von einer "relativen Fahruntüchtigkeit" aus. Bei Unsicherheiten beim Fahren oder einem Unfall drohten dann sieben Punkte in Flensburg.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)