11. Februar 2013
Wer abwechslungsreich isst, hat auch die gesündere Schlafdauer.
Zumindest ist das ein statistischer Zusammenhang, den eine Studie an 5.600 US-Amerikanern ergeben hat. Wie die Autoren im Fachblatt "Appetite" schreiben, nahmen Menschen, die zu kurz oder zu lang schliefen, auch eine deutlich geringere Auswahl an Lebensmitteln zu sich als diejenigen mit einer normalen Schlafdauer von sieben bis acht Stunden. Als extreme Kurzschläfer beispielsweise zählen Menschen, die weniger als fünf Stunden pro Nacht schlafen. Bei ihnen habe man unter anderem mehr Kohlenhydrate auf dem Speiseplan gefunden.
Die Studie sei repräsentativ und der Zusammenhang eindeutig. Um allerdings zu klären, ob einseitige Ernährung oder bestimmte Nahrungsbestandteile einen ursächlichen Einfluss auf den Schlaf haben, müsse es weitere Untersuchungen geben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)