11. Februar 2013

Asiatische Ameise verdrängt in den USA die Argentinische

Bisher kam keiner gegen sie an.

Die Argentinische Ameise duldete einfach keine Konkurrenz in ihrem Territorium. Sie breitete sich deshalb in der Vergangenheit überall in den USA aus und verdrängte einheimische Arten.

Doch dieser Vormarsch scheint gestoppt - durch den Einmarsch Asiatischer Ameisen. US-Biologen schreiben im Fachmagazin "PLOS One", die Asiatische Ameise habe die Argentinische in den vergangenen fünf Jahren aus einem Drittel ihrer Gebiete verdrängt. Der Grund: Die Asiatische Ameise halte kühlere Temperaturen besser aus. Nach der Winterpause sei sie schneller wieder in der Lage, Nachwuchs zu produzieren, und dadurch im Vorteil.

Für den Menschen ist das eine schlechte Nachricht. Denn die Asiatische Ameise hat einen giftigen Stachel, der beim Menschen zu allergischen Reaktionen führen kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)