12. Februar 2013
Von einer solchen Situation können Verleger in Deutschland nur träumen.
In Indien lesen viele Menschen am Tag fünf bis sechs Zeitungen, pro Tag erscheinen mehr als 110 Millionen gedruckte Exemplare. Warum das so ist, erklärt der indische Journalist Sandeep Dikshit in der "Süddeutschen Zeitung". Der leitende politische Redakteur des englischsprachigen Blattes "The Hindu" sagte, Hauptgrund sei die zunehmende Alphabetisierung. Immer mehr Menschen in Indien könnten lesen und schreiben. Das ermögliche ihnen den sozialen Aufstieg. Den wollten sie dokumentieren, indem sie Zeitung lesen.
Im Unterschied zu Europa ist das laut Dikshit in Indien sehr billig. Eine Zeitung koste umgerechnet etwa sechs Euro-Cent. Das erkläre auch, warum die Inder kaum online Nachrichten lesen. Computer seien für die meisten unerschwinglich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)