12. Februar 2013
Wir werfen einen Blick ins Lexikon - passend zum Tagesthema "Samen" fragen wir: Was ist Autogamie?
Das Wort Autogamie setzt sich aus dem griechischen "auto" für selbst, und "gamo" für Ehe zusammen. Von Autogamie wird gesprochen, wenn sich ein Lebewesen - Tier oder Pflanze - eigenständig fortpflanzt. Das heißt, es gibt nur einen Elternteil, der sich vermehrt, indem er sich selbst befruchtet. Aus dem Tierreich ist die Tellerschnecke eine Vertreterin der Autogamie. "Selbstbestäubung" kommt bei Pflanzen relativ häufig vor, unter anderem bei auf Inseln wachsenden Pflanzen - aber auch bei Gerste, Bohnen und Erbsen. Von Autogamie wird aber nur gesprochen, wenn sich die Blütenpflanze innerhalb der selben Blüte vermehrt. Dies tritt relativ selten auf - ein Beispiel hierfür ist die Erdnuss.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)