12. Februar 2013
Das Internationale Olympische Komitee versucht seit Jahren jüngere Zielgruppen zu erschließen.
Unter anderem mit der Zulassung neuer Sportarten. Dafür müssen alte ausscheiden - beispielsweise das Ringen. Die Exekutive des IOC hat empfohlen, die antike Sportart aus dem Programm der Olympischen Spiele 2020 zu streichen. Zur Begründung hieß es, Ringen hätte bei einer Analyse von TV-Quoten, Zuschauerzahlen, Ticketverkäufen und ähnlichen Faktoren zu niedrige Werte erzielt. In London waren im letzten Sommer noch 344 Ringer und Ringerinnen im Medaillenkampf angetreten.
Die Entscheidung muss im September noch von der IOC-Vollversammlung in Buenos Aires bestätigt werden. Das Ringen ist seit 1896 Teil der Olympischen Sommerspiele. Der Moderne Fünfkampf, der vor der Sitzung als Streichkandidat galt, soll hingegen im olympischen Programm bleiben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)