13. Februar 2013

Wissenschaftler entdecken Kälteschalter in der Haut

Gegen kalte Füße helfen eine warme Decke oder dicke Socken.

Oder man knipst das Kälteempfinden einfach aus. Neurobiologen aus den USA haben entdeckt, wie das geht - zumindest bei Mäusen. Sie berichten im "Journal of Neuroscience" von einem Protein, mit dem das Kälteempfinden zusammenhängen soll. Sie haben demnach Nervenzellen in der Haut so verändert, dass sie nicht mehr auf dieses Kälteprotein reagieren. Die Neurobiologen berichten, dass die Mäuse danach keine Kälte, auch keine extreme Kälte mehr wahrnahmen. Andere Körperfunktionen wie das Wärmeempfinden, aber auch das Fühlen, die Greifkraft und die Motorik bei Bewegungen waren nicht beeinträchtigt.

Nach Angaben der Wissenschaftler ist ihre Forschung wichtig, um bessere Schmerzmittel zu entwickeln. Denn viele Mittel schalteten nicht nur Schmerz, sondern auch viele andere Sinne aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)