13. Februar 2013
Schlimmer wär es gewesen, wenn sich keiner aufgeregt hätte!
So sieht es Schauspieler Christian Ulmen. Es geht um seine neue Sendung "Who wants to fuck my girlfriend" - bei der Männer ihre Freundin ins Rennen schicken, um Anmachsprüche von Fremden zu sammeln. Dafür gab es heftige Kritik und Sexismus-Vorwürfe - unter anderem im Netz.
Ulmen sagte dem Deutschlandfunk, er wäre verstörter gewesen, wenn das Projekt keinen Protest ausgelöst hätte. Die Sendung sei für ihn nicht nur plumpe Provokation, sondern doppelbödig, satirisch und in Teilen auch dokumentarisch. Er treibe damit etwas auf die Spitze, was bereits zur ganz normalen Kost im Fernsehen gehöre, etwa in Sendungen wie "Der Bachelor" oder "Dismissed".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)