13. Februar 2013
Der Nahe Osten trocknet aus.
Das ist das Ergebnis einer Langzeit-Untersuchung von US-Wissenschaftlern. Sie haben sieben Jahre lang Daten von zwei NASA-Satelliten ausgewertet. Dabei haben sie festgestellt: In der Region sind die Süßwasser-Reserven seit 2003 deutlich zurückgegangen. Der Verlust entspreche etwa der Wassermenge des Toten Meeres.
Konkret geht es um das sogenannte Zweistromland um die Flüsse Euphrat und Tigris, also Teile der Türkei, Syriens, des Iraks und Irans. Grund ist nach Angaben der Wissenschaftler vor allem, dass zuviel Grundwasser abgepumpt wird, um die Menschen zu versorgen. Während einer Dürre im Jahr 2007 habe zum Beispiel die irakische Regierung 1.000 neue Brunnen bohren lassen. Außerdem gebe es viele private Brunnen von Landwirten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)