14. Februar 2013
Auf Heilung können die Erkrankten zwar nicht hoffen, aber auf eine Verbesserung der Lebensqualität.
Wie ein deutsch-französisches Forscherteam herausgefunden hat, kann eine frühzeitige Hirnstimulation die Symptome einiger Parkinson-Patienten lindern. Dabei werden in ein bestimmtes Hirnareal Elektroden eingepflanzt. Die erhalten dann Impulse von einem Schrittmacher am Schlüsselbein. Die Methode wurde auch bisher schon angewandt - allerdings erst als letzte Möglichkeit in einem späten Stadium der Erkrankung.
An der Studie nahmen gut 250 Parkinson-Patienten teil. Die Hälfte bekam nur Medikamente, die andere Hälfte zusätzlich die Hirnstimulation. Dabei zeigte sich: Die Betroffenen konnten insbesondere in schlechten Krankheitsphasen ihren Alltag besser meistern. Ein Wundermittel ist die Behandlung laut den Wissenschaftlern aber nicht: Die Verbesserungen ließen mit dem Fortschreiten der Krankheit teilweise wieder nach. Außerdem sei die Behandlung nur für Patienten unter 60 geeignet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)