14. Februar 2013

Übermotivierte Eltern schaden ihren studierenden Kindern

Eltern meinen es ja meistens nur gut, wenn sie ihren Kindern helfen.

Aber vor allem die ganz übermotivierten Erziehungsberechtigten sollten irgendwann lernen, einen Gang zurück zu schalten - spätestens, wenn das Kind beginnt, zu studieren. Denn selbst dann mischen sich einige Eltern noch ein, indem sie zum Beispiel die Termine ihrer Kinder verwalten oder Kontakt zu deren Betreuern an der Uni aufnehmen. US-Forscher haben das Phänomen jetzt untersucht und kommen zu dem Schluss, dass dadurch bei den Kindern das Gefühl von Autonomie untergraben wird - mit dem Ergebnis, dass diese Studenten öfter als andere depressiv und unzufrieden sind.

Laut einer Autorin der Studie ist es ein neues Phänomen, dass Eltern so eng mit dem College-Leben ihrer Kinder verbunden sind.

Für die Studie wurden die Angaben von knapp 300 Studenten aus einer Online-Befragung ausgewertet. Die Ergebnisse sind im "Journal of Child and Family Studies" nachzulesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)