14. Februar 2013
Wenn Wahlen anstehen, ist das ein Thema für Journalisten - im Iran müssen sie deshalb offenbar Angst haben.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat der iranischen Regierung vorgeworfen, im Vorfeld der Präsidentenwahlen im Juni gezielt gegen Journalisten vorzugehen. Allein in den vergangenen zwei Wochen seien in Teheran 15 Journalisten festgenommen worden. Reporter ohne Grenzen sieht darin eine Einschüchterungstaktik der iranischen Behörden. Die Organisation forderte die UNO auf, die Vorfälle zu untersuchen.
Reporter ohne Grenzen bezeichnet den Iran als das das "weltgrößte Gefängnis für Nachrichtenlieferanten". Insgesamt säßen 42 Journalisten und 20 Internetaktivisten in iranischen Gefängnissen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)