14. Februar 2013
"Wolken haben schon viel zu lange eine schlechte Presse."
Darüber beschwert sich der Gründer der "Cloud Aprreciation Society", also der Vereinigung der Wolkenfreunde, im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Dem Briten Gavin Pretor-Pinney zufolge ist das Image der Wolken beschädigt worden durch die vielen Beschwerden über mieses Wetter. Wolken würden oft als etwas Negatives auftauchen. Ganz anders sieht es der Wolkenfreund. Einen komplett blauen Himmel empfinde er als genauso schlimm wie einen komplett grauen. Sich Wolken anzuschauen sei für ihn meteorologische Meditation.
Dem von ihm gegründeten Wolkenliebhaberverein gehören übrigens mittlerweile 32.000 Mitglieder weltweit an. Auf deren Website kann jeder seine persönlichen Wolkenschnappschüsse hinterlassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)