15. Februar 2013

New Yorks Bürgermeister will Styropor-Becher verbieten lassen

Rauchen im Park und Limo aus XXL-Bechern sind in New York schon verboten - jetzt kommt womöglich noch mehr.

Wenn es nach Bürgermeister Michael Bloomberg geht, sind künftig auch Becher und Packungen aus Styropor tabu. In seinem letzten Amtsjahr will er ein Verbot umsetzen. Styroporbecher und -verpackungen sind in den USA beliebt, denn sie halten Kaffee oder Restaurant-Essen warm. Das geplante Verbot hat laut Bloomberg ökologische und finanzielle Gründe: Das Entsorgen der Schaumstoffverpackungen koste 400.000 US-Dollar pro Jahr. Andere Städte haben Styropor schon verbannt - etwa Los Angeles und San Francisco.

New Yorks Bürgermeister Bloomberg ist nur noch ein Jahr im Amt. In dieser Zeit will er noch andere Vorhaben umsetzen. Unter anderem soll der Besitz von Marihuana nach seinen Plänen weniger hart bestraft werden. Derzeit verbringen Personen, die mit geringen Mengen Marihuana erwischt werden, häufig eine Nacht auf der Polizeiwache. Geht es nach Bloomberg, reichen künftig das Vorzeigen des Personalausweises und eine Kaution, um sofort wieder freigelassen zu werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)