15. Februar 2013

SZ: Antike Ausgrabungsstätte könnte wieder zugeschüttet werden

Archäologen freuen sich über antike Ausgrabungsstätten - die Behörden dagegen nicht unbedingt.

Denn Ausgrabungen kosten Geld. In Rom reichen die Mittel nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" möglicherweise nicht mehr aus, um das 2007 entdeckte Grabmal von Marcus Nonius Macrinus zu erhalten, einem römischen Feldherrn unter Kaiser Marc Aurel im 2. Jahrhundert nach Christus. Im Denkmalschutzamt vom Rom werde ernsthaft in Erwägung gezogen, die gesamte Anlage wieder zuzuschütten. Die Zeitung zitiert den Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom, Henner von Hesberg, mit den Worten, so etwas sei durchaus üblich. Bei dem Verfahren werde ein speziell dafür hergestelltes Erdgemisch verwendet. Es komme immer häufiger zum Einsatz, weil den Denkmalschützern das Geld für Erhalt und Pflege von Ausgrabungsstätten fehlten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)