15. Februar 2013
Hier ein Blick ins Wörterbuch. Passend zum Tagesthema erklären wir, woher die Redewendung "mit Zuckerbrot und Peitsche" stammt.
Wenn jemand mit Zuckerbrot und Peitsche agiert, heißt das, er setzt gezielt Lob und Tadel ein, um sein Gegenüber zu beeinflussen.
Die Redewendung geht tatsächlich auf die Zeit der Sklavenhalterei zurück. In den damaligen Zuckerfabriken wurde bei der Herstellung Zucker eingekocht. Am Topfboden karamelisierte der Zucker zu einem Klumpen. Dieser Klumpen wurde Zuckerbrot genannt, und manchmal an die arbeitenden Sklaven als Belohnung verteilt. Sie wurden also mit Zuckerbrot belohnt und mit der Peitsche bestraft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)