15. Februar 2013

Forscher: Schlaflosigkeit bei Depression muss stärker behandelt werden

Wenn jemand unter starken Depressionen leidet, hat er oft auch massive Schlafprobleme.

Im Fachmagazin "Journal of Clinical Sleep Medicine" berichten Forscher darüber, wie wichtig es ist, dass die Schlafstörungen depressiver Menschen behandelt werden. In ihrer Studie kamen sie zu dem Schluss, dass bei starken Schlafproblemen das Selbstmordriskio steigt. Schlaflose Menschen mit Depression empfinden demnach eine besondere Art von Hoffnungslosigkeit und die widerum sei ein ernstzunehmender Vorbote eines Suizids. Die Forscher schlagen vor, im Einzelfall die Schlafstörungen aggressiver als bisher zu behandeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)