18. Februar 2013
Über eine farbliche Kennzeichnung für gesunde und ungesunde Lebensmittel wurde auch in Deutschland schon viel diskutiert.
Die "Lebensmittel-Ampel" sollte im Supermarkt mit den Farben rot, gelb und grün eine schnelle Orientierung ermöglichen. US-Forscher haben nun getestet, wie sich die Ampelfarben auf einer Speisekarte im Restaurant auswirken. Dabei richtete sich die Farbe auf der Karte nach dem Kaloriengehalt des jeweiligen Essens.
Das Ergebnis: Die Restaurantbesucher, die Essen von einer Karte ohne weitere Hinweise bestellten, nahmen pro Mahlzeit etwas mehr als 800 Kilokalorien zu sich. Bestellten sie von einer Karte, auf der der zahlenmäßige Kaloriengehalt angegeben war, lag die Durchschnittsmahlzeit bei 765 Kilokalorien. Noch deutlicher war der Unterschied aber bei den Ampelfarben. Hier nahmen die Restaurantgäste im Schnitt rund 120 Kilokalorien weniger zu sich. Die Hauptautorin der Studie sagte, über einen längeren Zeitraum könne sich dieser Unterschied summmieren.
Zur Studie
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)