18. Februar 2013
Passend zum Tagesthema "Grippe" nehmen wir eine Vitamintablette und schlagen dazu im Lexikon unter dem Wort "Vitamine" nach.
Vitamine sind lebensnotwendige Wirkstoffe, die Lebewesen in der Regel nicht selber herstellen können und die weder zur Energiegewinnung noch als Bausubstanz dienen. Vitamine sind an vielen Reaktionen des Stoffwechsels beteiligt und werden in sehr kleinen Mengen benötigt. Sie entstehen zum Beispiel in Pflanzen. Aufgenommen werden sie mit der Nahrung.
Beim Menschen gilt diese Definition für 13 organische Verbindungen. Von diesen können elf auf keine Weise vom Körper selbst synthetisiert werden. Vitamin D kann der Organismus selbst herstellen, sofern er ausreichend Sonnenlicht ausgesetzt ist. Man unterscheidet zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen.
Bei uns in Mitteleuropa sind ernährungsbedingter Vitaminmangel und daraus folgende Krankheiten selten. Die künstliche Zufuhr von Vitaminen zeigt nur bei tatsächlichem Mangel eine positive Wirkung. Eine übermäßige Aufnahme ist sinnlos.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)