18. Februar 2013
Nach dem Schreck, der Behandlung der Verletzten und den ersten Aufräumarbeiten wird über Konsequenzen diskutiert.
Russland schlägt ein neues Warnsystem vor Meteoriten-Einschlägen vor. Die Russische Akademie der Wissenschaften will die Gesteinsbrocken mit einem Netz von Teleskopen beoachten. Das Programm soll in den nächsten zehn Jahren umgerechnet 1,5 Milliarden Euro kosten. Bestehende Teleskope müssten dafür modernisiert und zwei bis drei neue gebaut werden.
Schon jetzt ist die NASA dabei, alle sogenannten NEOs - also Near Earth Objects aufzuspüren, die größer als einen Kilometer lang sind. Zu 90 Prozent sei das geschehen.
Schon vor dem aktuellen Einschlag in Russland hatte die Europäische Raumfahrtagentur "ESA" ein Programm angekündigt, um einen möglichen Einschlag kleinerer Asteroiden vorherzusagen. Ein Sprecher hatte vor einigen Wochen erklärt, dass das Budget den Bau zumindest eines von vier benötigten Teleskopen innerhalb von vier Jahren erlaube.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)