19. Februar 2013
Landkarten zeigen normalerweise Flüsse, Gebirge oder Staatsgrenzen.
Doch in den USA haben Forscher jetzt einen Atlas der Gewalt und des Drogenhandels erstellt. Die Wissenschaftler der University of Michigan haben dafür Daten aus Polizeiberichten analysiert und sie mit Angaben zu Arbeitslosigkeit oder dem Verkauf von Alkohol in Kiosken oder Restaurants verknüpft. So konnten sie kleinteilige Karten von Stadtvierteln Bostons erstellen und Brennpunkte identifizieren. Damit könnten Polizei und Stadtverwaltungen ein besseres Verständnis für die Ursachen von Kriminalität und Gewalt entwickeln.
Der Artikel ist im American Journal of Public Health erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)