19. Februar 2013
Was kostet ein Stück Weltall?
Wenn es nach der russischen Polizei geht, darf diese Frage nicht gestellt werden. Sie geht nach dem Meteoriteneinschlag jetzt gegen den Handel mit angeblichen Splittern des Himmelskörpers vor. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, soll ein Mann aus dem Absturzgebiet versucht haben, 60 Gramm einer unbekannten Substanz als Meteoritenstückchen zu verkaufen. Die beschlagnahmte Ware werde nun in einem Labor analysiert.
Auch auf Online-Plattformen floriert offenbar das Geschäft mit angeblichen Splittern des Himmelskörpers. Bis zu 12.500 Euro verlangen die Anbieter für die Steine. Eine russische Ministeriumssprecherin teilte mit, die Polizei werde allen Verkaufsangeboten nachgehen. Schon kurz nach dem Einschlag am letzten Freitag waren erste Angebote im Internet aufgetaucht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)