20. Februar 2013

Deutschland fördert Artenvielfalt in Ecuador mit 34 Millionen Euro

Der Yasuní-Nationalpark in Ecuador ist bekannt für seinen Arten-Reichtum.

Säugetiere, Vögel, Pflanzen und auch Menschen leben hier im Amazonas-Gebiet. Diese Vielfalt will Deutschland unterstützen - mit mehr als 34 Millionen Euro. Das Bundesentwicklungsministerium hat in Ecuador ein Sonderprogramm angekündigt. Vermutlich ein erster Schritt, um einen langjährigen Streit zwischen Deutschland und Ecuador beizulegen.

Der Grund: Unter dem Dschungelparadies liegen riesige Erdöl-Felder. Da das Öl nicht gefördert wird, will Ecuador von der Weltgemeinschaft Ausgleichszahlungen. Die UNO hat dafür einen Fonds eingerichtet. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat es jedoch stets abgelehnt, sich daran zu beteiligen. Man gebe kein Geld für das Unterlassen, so Nibel, sondern lieber für den aktiven Waldschutz.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)