20. Februar 2013

Fortschritte bei Netzhautimplantaten

Ein Mikrochip ersetzt die Netzhaut.

Und kann Menschen mit einer erblichen Degeneration der Netzhaut helfen, wieder etwas zu sehen. Der Chip war schon vor einiger Zeit entwickelt und von Wissenschaftler der Uni Tübingen getestet worden - jetzt gibt es eine neue Version. Sie funktioniert auch ohne Kabel, sodass der Chip außerhalb eines Labors eingesetzt werden kann. Inzwischen wurde er bei 36 Menschen implantiert.

Der Mikrochip enthält nach Angaben der Forscher 1.500 Fotodioden. Er sitzt direkt hinter dem Auge. Wenn Licht auf die Dioden fällt, wird ein Bild erzeugt. Die meisten Testpersonen konnten laut Forschern damit wieder Gesichtszüge erkennen und Gegenstände unterscheiden.

Von ihren Fortschritten berichten die Wissenschaftler im Fachblatt The Proceedings of the Royal Society B.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)