20. Februar 2013

Herzinfarkt-Patienten sterben schneller bei hoher Luftverschmutzung

Herzinfarkt-Patienten brauchen gute Luft.

Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Überlebens-Chancen nach einem Infarkt bei hoher Feinstaub-Belastung deutlich geringer sind. Die Forscher hatten die Daten von mehr als 150.000 Infarkt-Patienten ausgewertet. Im Fachmagazin "European Heart Journal" schreiben sie, bei einem Feinstaub-Anteil von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft sei die Todesrate um ein Fünftel höher als bei einem Anteil von 10 Mikrogramm. Der Grenzwert für Städte in der EU liegt deutlich höher - bei 50 Mikrogramm. Die Todesraten ließen sich deutlich senken, wenn diese Menschen keinem Feinstaub ausgesetzt seien. Feinstaub gerät durch Auto- und Industriegase in die Luft. Die winzigen Teilchen können nahezu ungefiltert in die kleinsten Verästelungen der Lunge geraten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)