20. Februar 2013

Serotonin möglicherweise doch kein Wachmacher

Die linke Seite des Gehirns schläft, während die rechte hellwach ist.

So können Robben schlafen, wenn sie im Wasser sind. Ein Team von Wissenschaftlern schreibt im Fachmagazin "Journal of Neuroscience", dass das durch einen Botenstoff im Gehirn möglich sein könnte. In der schlafenden Hälfte sei die Konzentration von Acetylcholin niedrig, in der wachen dagegen hoch. Die Konzentration des Botenstoffs Serotonin war in beiden Gehirnhälften gleich. Das überraschte die Forscher, denn Serotonin galt bislang als Wachmacher.

Diese Erkenntnis könne auch für Menschen interessant sein. Wenn man wisse, welche chemischen Prozesse uns wach halten oder einschlafen lassen, könne man auch Schlafprobleme besser behandeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)