20. Februar 2013
Amerikas Bildungssystem steckt in einer Krise.
Zu diesem Schluss kommt eine US-Kommission, bestehend aus Wissenschaftlern, Menschenrechts-Aktivisten und Gewerkschaftern. Besonders arme Schüler und Einwandererkinder seien extrem benachteiligt. Grund seien schlecht vorbereitete Lehrer, mangelhaft ausgestattete Schulen und geringe akademische Erwartungen. In keiner anderen entwickelten Nation sind dem Bericht zufolge die Ungerechtigkeiten derart tiefgreifend. Die Verfasser fordern besonders die Regierungen der Bundesstaaten auf, zu handeln, zum Beispiel mehr Geld ins öffentliche Schulsystem zu stecken und die Lehrer-Ausbildung zu verbessern.
Die Bildungskommission selbst ist aber skeptisch, dass sich etwas ändert. Es habe schon mehrere alarmierende Bildungsberichte gegeben, keiner aber habe etwas bewirkt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)