20. Februar 2013
Den großen, bösen Wolf gibt es zwar nur im Märchen.
Unter der sibirischen Bevölkerung sind Wölfe trotzdem unbeliebt. Im vergangenen Jahr haben sie in der russischen Teilrepublik Jakutien mehr als 16.000 Rentiere und 3.000 Pferde gerissen. Außerdem suchen Wölfe besonders im Winter immer wieder in der Nähe von Siedlungen nach Nahrung. Deshalb will die Regierung von Jakutien die Zahl der Tiere reduzieren. Maximal 500 sollen noch übrig bleiben. Derzeit sind es noch mehr als 3.500 Tiere. Um das zu erreichen, hat die Regierung Abschussprämien in Höhe von umgerechnet 750.000 Euro ausgesetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)