21. Februar 2013
Die Welt ist nicht genug.
Weil auf der Erde die für Handys so wichtigen Seltenen Erden zur Neige gehen, denken Wissenschaftler darüber nach, die Metalle im Weltall abzubauen. Während einer Konferenz in Sydney kamen Wissenschaftler und Vertreter diverser Raumfahrtbehörden zu dem Schluss: Weltraumbergbau ist teuer, aber möglich. Und das auch noch innerhalb der kommenden 20 Jahre. Davon jedenfalls geht die US-Weltraumbehörde Nasa aus. Ein Vertreter ihres australischen Gegenstücks sagte in Sydney, möglicherweise werde es sogar noch schneller gehen. Die Technologie zum Abbau existiere ja bereits.
Zum Problem könnte aber die geringe Ausbeute werden. Ein australischer Forscher verwies darauf, dass bei allen Apollo-Missionen insgesamt nur rund 400 Kilogramm Material abgebaut wurden. Die Erträge der Mars-Expedition müsse man sogar in Gramm messen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)