21. Februar 2013

Psychische Probleme im Spitzensport: Verbände denken über Konsequenzen nach

Fast jeder dritte Spitzensportler in Deutschland leidet unter psychischen Problemen, sechs Prozent von ihnen greifen auch deshalb zum Doping.

Das und mehr hatte eine anonyme Umfrage der Deutschen Sporthilfe ergeben. Jetzt grübeln Funktionäre über mögliche Konsequenzen. Der langjährige Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Helmut Digel, sprach sich für eine Entzerrung des Wettkampfkalenders aus. Wörtlich warnte er vor einem "Totalisierungsprozess im Hochleistungssport".

Der Präsident des Deutschen Basketball Bundes, Ingo Weiss, forderte größere Anstrengungen, um Sportlern eine duale Karriere zu ermöglichen. Sie müssten eine Perspektive haben, wenn sie doch nicht der neue Dirk Nowitzki würden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)