21. Februar 2013
Asteroiden können einen Durchmesser von einigen hundert Kilometern haben.
Viel häufiger sind aber die kleinen mit einem Durchmesser von nur einigen Dutzend Metern, und diese Asteroiden will die Europäische Raumfahrtagentur ESA künftig verstärkt suchen. Denn die Explosion eines Himmelskörpers in der vergangenen Woche über Russland habe gezeigt, dass kleine Asteroiden der Erde viel gefährlicher werden könnten als die großen. Das Objekt von Tscheljabinsk hatte einen Durchmesser von 17 Metern. Durch die Explosion gingen trotzdem hunderte Fenster zu Bruch, mehrere hundert Menschen wurden verletzt.
Nach Angaben der ESA dürfte es im All rund eine Million kleinere Asteroiden geben. Weniger als 10.000 seien bisher identifiziert. Um auch den Rest noch zu registrieren, will die ESA Ende Mai in Rom ein Koordinationszentrum einrichten. Zudem soll ein neues Teleskop entwickelt werden, um Bewegungen am Himmel regelmäßig zu überwachen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)