22. Februar 2013

Bericht: Palmölproduktion bedroht Urwald im Kongobecken

Palmöl steckt in Schokoglasuren, Margarine und Kosmetika -

und dafür werden häufig Regenwälder abgeholzt. Darauf macht die britische Rainforest Foundation aufmerksam. Die Stiftung hat einen Bericht vorgelegt, der untersucht, wie sich die Produktion von Palmöl im Kongobecken auswirkt, besonders in der Rebublik Kongo, in Gabun und Kamerun.

Laut dem Bericht planen Firmen auf einer Fläche von einer halben Million Hektar Ölpalmen anzubauen. Das wäre fünf Mal so viel wie jetzt. Die Wissenschaftler vergleichen die Situation im Kongobecken mit der in Indonesien und Malaysia, wo es bereits große Palmölplantagen gibt. Für etwa die Hälfte davon, seien Wälder gerodet worden. Menschen mussten ihr Land verlassen, die Gegend sei verschmutzt und leide unter zu hohem Wasserverbrauch.

Die Stiftung, die Ende der 80er Jahre vom Musiker Sting gegründet wurde, empfiehlt den Regierungen im Kongobecken, sich zusammenzuschließen, und ihr Land nicht leichtfertig an Konzerne abzutreten.

Hier geht's zum Bericht der Rainforest Foundation.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)