22. Februar 2013
Wer in der Schule gemobbt wird, trägt diese Erfahrungen noch lange mit sich herum -
nach Angaben einer aktuellen Studie aus den USA bis ins Erwachsenenalter. Viele Kinder, die gemobbt wurden oder selbst mobbten hätten ein erhöhtes Risiko für Depressionen oder Panikattacken - und das auch noch als junge Erwachsene.
In der Studie wurden 1.4000 junge Erwachsene bis zum Alter von 26 Jahren mehrfach befragt. Bei denjenigen, die früher gemobbt wurden, war litt nach Angaben der Wissenschaftler etwa jeder Vierten im Erwachsenenalter unter psychischen Störungen. Bei denen, die zusätzlich auch andere gemobbt hatten war sogar fast jeder Dritte betroffen. In der Kontrollgruppe litten dagegen nur sechs Prozent unter psychischen Störungen.
Nach Angaben der Forscher gab es bislang keine Erkenntnisse darüber, wie lange sich Mobbing auswirken kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)