22. Februar 2013
Als Zukunftsforscher sich vor hundert Jahren den Verkehr von heute vorstellten, da hatte das viel mit Science Fiction zu tun.
Statt Autos sollten wir uns in fliegenden Doppeldeckern fortbewegen oder den privaten Zeppelin nutzen. Wie die "Studiozeit" des Deutschlandfunks berichtet, denken heutige Verkehrsplaner da realistischer. Das zeigte sich diese Woche in Köln bei einem Experten-Treffen im Deutschen Institut für Urbanistik. Hilmar von Lojewski vom Deutschen Städtetag brachte es auf den Punkt: "Wir werden die Systeme von gestern den heutigen Bedingungen anpassen und auch morgen noch nutzen."
Im Kampf gegen den Verkehrsinfarkt favorisieren viele Planer derzeit eine Mobilitätskarte. Mit ihr sollen die Bürger Busse und Bahnen genauso nutzen können wie Miet-Räder und Car-Sharing-Autos. Das jeweils günstigste Verkehrsmittel müssten sie online zum Beispiel per Smartphone erfragen. Deshalb setzen die Experten darauf, dass die Mobilitätskarte irgendwann "cool" wird und das eigene Auto als Statussymbol ersetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)