22. Februar 2013
Die braune Farbe der Spree wird zur Chefsache.
Heute Mittag trifft sich Brandenburgs Regierungschef Matthias Platzeck mit den Vertretern von Behörden, Landkreisen, Kommunen und Bürgerinitiativen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Verockerung der Spree rührt daher, dass sie mit Eisenhydroxid und Sulfaten belastet ist. Die Stoffe werden zum Teil durch steigendes Grundwasser aus dem Boden ausgewaschen, sind aber auch eine Spätfolge des Lausitzer Braunkohletagebaus.
Vor allem im Spreewald sind die Menschen besorgt. Sie fürchten, dass wegen der schmutzigbraunen Farbe des Flusses die Touristen wegbleiben. Noch in diesem Jahr soll deshalb die Reinigung der Spree beginnen. Eine Arbeitsgruppe hat Lösungsvorschläge erarbeitet: Sie plant den Bau von Becken, in denen sich der Spree-Schlamm absetzen könnte. Außerdem soll das Wasser an geeigneten Stellen biologisch geklärt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)