22. Februar 2013
Die Sprache ist weit mehr als 2.000 Jahre alt - und jetzt wieder modern.
Der Vorsitzende des Altphilologenverbandes, Bernhard Zimmermann spricht von einem regelrechten Latein-Boom in den letzten 15 Jahren. Im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur sagte er, ein Drittel der Gymnasiasten belege heute wieder Latein. Vor 15 Jahren sei es nur ein Fünftel gewesen. Heute könne Latein als Schulfach wieder problemlos mit Französich und Italienisch mithalten.
Der Papst und die katholische Kirche seien aber bestimmt nicht der Grund für das Interesse an Latein. Zimmermann glaubt, dass sich der Unterricht von Latein und von modernen Fremdsprachen ideal ergänzt. Bei der Vermittlung moderner Sprachen werde mehr auf Kommunikation und weniger auf Grammatik gesetzt. Bei Latein sei das genau umgekehrt. Die Schüler bekämem also ein gutes Grundverständnis über Wesen und Struktur von Sprache.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)