22. Februar 2013
Da war es nur noch einer.
Der Gläubigerausschuss der insolventen "Frankfurter Rundschau" hat eines der beiden Kaufangebote für das Traditionsblatt ausgeschlagen. Der türkische Medienunternehmer Burak Akbay ist nach Angaben des Insolvenzverwalters aus dem Rennen. Die Gläubiger hätten Zweifel an der Tragfähigkeit seines Angebots gehabt und den Kaufpreis als zu niedrig empfunden.
Damit ist der Verlag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" nun der einzige Bieter. Das Kartellamt prüft derzeit, ob es die Übernahme genehmigen kann. Scheitert sie, wird die "FR" nach Angaben des Insolvenzverwalters zum Ende des Monats eingestellt.
Das Aus für das Druckzentrum in Neu-Isenburg ist jetzt schon besiegelt. An ihm ist der FAZ-Verlag nicht interessiert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)