25. Februar 2013

Im Dienste der Wissenschaft: Segler sollen helfen, Plankton zu suchen

Wer auf den Ozeanen unterwegs ist, kann mitmachen.

Die Universität im britischen Plymouth sucht Seefahrer, die unterwegs nach Plankton Ausschau halten. Die Organismen sind eigentlich nur mit dem Mikroskop zu sehen, doch wenn sie in großen Mengen vorkommen, dann bilden sie Wolken, die das Wasser trüb erscheinen lassen. Die Wissenschaftler wollen über Jahre hinweg Daten über das Vorkommen von Plankton sammeln. Deshalb fordern sie zum Beispiel Segler auf, eine weiße Scheibe an einer Schnur ins Wasser herabzulassen, und zu notieren, ab welcher Tiefe sie sie nicht mehr sehen können. Die Daten werden dann über eine App an die Forscher übertragen. Die Methode mit der Scheibe wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden.

Ziel ist es zu schauen, wie sich das Vorkommen von Plankton verändert, zum Beispiel je nach Jahreszeit oder Jahr und ob es einen Zusammenhang mit der Erwärmung der Meere und mit dem Klimawandel gibt.

Hier geht's zum Bericht der "BBC über das Forschungsvorhaben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)