25. Februar 2013
In Washington wird es so heiß wie in New Orleans, und in der Karibik gleicht der Hitzestress dem heute in Indien.
So lauten die Prognosen von US-Forschern für die kommenden 50 bis 100 Jahre. Sie haben sich gefragt, ob es eines Tages zu heiß und schwül wird zum Arbeiten und warnen davor, dass der Klimawandel nicht nur Natur und Landwirtschaft beeinflusst, sondern auch unsere Arbeitsleistung. Als Grundlage haben sie sich verschiedene Klimamodelle angesehen. Die Berechnungen ergaben, dass der Hitzestress zunehmen wird. Schon im Jahr 2050 könne dadurch die Arbeitskapazität der Menschen auf 80 Prozent des heutigen Niveaus sinken.
Die Forscher schränken ihre Ergebnisse allerdings selbst ein, denn in den verwendeten Klimamodellen gibt es einige Unsicherheiten. Außerdem weiß man nicht genau, wie sich die Bevölkerung entwickeln und auf der Welt verteilen wird. Auch wirtschaftliche und technologische Entwicklungen sind in der Studie nicht berücksichtigt. Erschienen ist sie in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)